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Mute

NEU: 4. APRIL

Unvergänglicher Bach

Mit der vorliegenden Einspielung der sog. „Großen Messe in h-Moll“ setzen Raphaël Pichon und das Ensemble Pygmalion ihre großartige Erkundung von J. S. Bachs Meisterwerken fort.

Die h-Moll-Messe stellt den absoluten Höhepunkt von Bachs Schaffen dar; diese visionäre Synthese, in der sich Emotionen, Spiritualität und Menschlichkeit verbinden, verleiht der Welt Sinnhaftigkeit, sie scheint ein Fenster zur Unendlichkeit hin zu öffnen. Die auf diesem Album versammelten Künstler sind von ihrem Tun höchst beseelt, wie dies nur selten anzutreffen ist, und bieten eine Interpretation, in welcher das Tiefgründig-Geheimnisvolle dieser zeitlosen Komposition bestens zum Ausdruck kommt.

Samuel Hasselhorn

Am 19.03.2025 ging bei der Gala der International Classical Music Awards 2025 in der Tonhalle Düsseldorf der Preis in der Kategorie „Vokalmusik“ an das Album Urlicht, das Łukasz Borowicz und die Filharmonia Poznańska zusammen mit dem fantastischen deutschen Bariton Samuel Hasselhorn aufgenommen haben.

„Dies ist eine bemerkenswerte CD, nicht nur wegen Samuel Hasselhorns herausragenden, in allen eingespielten Vokalwerken durchgehend ergreifend-sensiblen Gesangs, sondern auch wegen des Dirigenten Łukasz Borowicz sowie des höchst fantasievollen ,Klangtheaters‘, das Letzterer der Filharmonia Poznańska zu entlocken versteht [unser Dank gilt Philip Nedel]. Die Symbiose von Stimme und Orchester ist einfach vollkommen.“

Diese Aufnahme stellt sozusagen eine erfolgreiche erste „Unterbrechung“ Hasselhorns der auf etliche Alben angelegten Serie mit Schubert-Liedern dar, zusammen mit dem Pianisten Ammiel Bushakevitz.

„Urlicht“ wurde außerdem von der Jury einstimmig zur Aufnahme des Jahres gewählt.

Harmonia mundi gratuliert den Künstlern sehr herzlich zu diesem Erfolg!

Aus Liebe zu Ravel

Am 7. März 2025 jährt sich zum 150. Mal Maurice Ravels Geburtstag

Die Diskographie von harmonia mundi birgt etliche Kleinode, die der Entdeckung harren, so etwa abseits der ausgetretenen musikalischen Pfade entstandene Einspielungen (mit Künstlerinnen und Künstlern wie Béatrice Rana, Bernarda Fink oder Christiane Karg), wie auch andere, groß angekündigte mit Alexandre Tharaud, dem Ensemble Les Siècles oder dem Orchestre de Paris. Wird die Vielzahl der musikalischen Veranstaltungen, die Ravel in diesem Jahr gewidmet sind, das seine Person umgebende Geheimnis vollständig lüften können? Wahrscheinlich nicht: Es ist gut möglich, dass dieses dem französischen Philosophen Vladimir Jankélévitch am Herzen liegende Unterfangen gerade den interessantesten Aspekt am Schaffen des Komponisten des Bolero berührt. Je mehr man versucht, Ravel annähernd zu erfassen, desto mehr entzieht er sich einem. Unsere Playlist 2025 bietet u. a. drei schöne, den vielen Facetten seines Werks gewidmete Neuerscheinungen: Zum einen die von Pavel Kolesnikov & Samson Tsoy eingespielte Suite für Klavier zu vier Händen Ma mère l’Oye, dann die schöne Hommage des Debussy-Quartetts, unter Mitwirkung des Vibraphonisten Franck Tortiller (erscheint im Juli 2025) sowie eine Annäherung mit dem belgischen Pianisten Julien Libeer im kommenden Herbst.

[Ravel] gilt ebenso als Wunderbar-Bräsiger, als Magier des Klanges, welcher seine Zaubertricks nur vorführt, um ein entzücktes Publikum in Staunen zu versetzen, dabei ist dieser Illusionist der sensibelste und bewegendste Musiker überhaupt.“

Tristan Klingsor

Zu veröffentlichende Aufnahmen, 2025 Projekte, Aktuelles zum Label…

Lucile Richardot

Lucile Richardot wurde bei den Victoires de la Musique classique 2025 zur „Opernsängerin des Jahres“ gekürt und ist auch auf dem nächsten Album des Ensembles Correspondances zu vernehmen

Die französische Mezzosopranistin erhält diese prestigeträchtige Auszeichnung sieben Jahre nach der Veröffentlichung ihres ersten Soloalbums Perpetual Night. Ein beeindruckender Stimmumfang sowie eine ihresgleichen suchende künstlerische Redlichkeit, dazu ihr weltweit einzigartiges Timbre, ermöglichten es ihr, ein äußerst breitgefächertes Repertoire mit Musikerinnen und Musikern wie etwa Sébastien Daucé, Raphaël Pichon, Anne de Fornel, Geoffroy Jourdain sowie vielen anderen zu erarbeiten.

AM 5. MÄRZ 2025 IN BRÜSSEL.

Vinyl-Neuerscheinung

Das Doppelalbum mit den „Vier Jahreszeiten“ weiterhin weltweit in unterschiedlichen Formaten erfolgreich

Théotime Langlois de Swarte befindet sich derzeit mit dem Orchester Les Arts Florissants auf einer ausgedehnten Tournee durch die Vereinigten Staaten (22 Termine). Mit fast vier Millionen Downloads und Streams innerhalb weniger Wochen ist das Album an die Spitze der digitalen Verkaufscharts geklettert; es ist ab dem 16. Mai 2025 ebenfalls auf Vinyl erhältlich. Langlois de Swartes sensible Interpretation der Quattro stagioni wird zudem am 21. Juni 2025 in einer Sondersendung des Fernsehsenders Arte zu hören und zu sehen sein.

AUF TOURNEE IN NORDAMERIKA BIS MITTE APRIL 2025

ERHÄLTLICH AUF VINYL AB DEM 16. MAI 2025

THÉOTIME

Julien Libeer & Company

2025 stellt ein in jeder Hinsicht ereignisreiches Jahr für den belgischen Pianisten dar, der bei seinen stets innovativen Projekten gleichbleibende Eleganz mit pianistischer Souveränität verbindet.

Julien Libeer tritt nicht (nur) als Solist in Erscheinung: Er umgibt sich gerne mit Musikpartnern, die ebenfalls auf der Suche nach dem Absoluten sind, wie etwa Pierre Colombet (Primarius des Ébène-Quartetts), Máté Szűcs (Viola) sowie Eckart Runge (Cello), bei der Erkundung von Mozarts Kammermusik, wie etwa dessen Klavierquartett Nr. 1 in g-Moll, KV 478, dem Klaviertrio Nr. 3 in B-Dur, KV 502 oder der Sonate für Klavier und Violine Nr. 25 in F-Dur, KV 377 (374e), gefolgt von der von ihm allein vorgetragenen Klaviersonate Nr. 4 in Es-Dur, KV 282 (189g).

Demnächst wird sich Julien Libeer Ravels Monumenten aus dessen Klavierschaffen zuwenden, zusammen mit einigen der kammermusikalischen Meisterwerke des französischen Komponisten. Auch hierbei steht selbstredend der Dialog zwischen den Musikern im Vordergrund.

MOZART 1, 2, 3, 4/ERSCHEINT AM 28. MÄRZ 2025
RAVEL/ERSCHEINUNGSDATUM 3. OKTOBER 2025
THÉOTIME

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Seit 1958 Klassische Musik par excellence.

Mit 65 Jahren ist das Label unverschämt jung geblieben. Neue Repertoires zu erforschen, unseren Horizont zu erweitern, junge Talente zu fördern und unser Streben nach Spitzenleistungen unaufhörlich fortzusetzen – das ist das Motto von harmonia mundi. Wir sind anspruchsvoll, leidenschaftlich und stolz auf unsere Unabhängigkeit. Hier ist unsere Geschichte…

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