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Zachary Wilder

Tenor

Biografie

Der amerikanische Tenor Zachary Wilder ist der ideale Interpret für Werke aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Er hat Auftritte mit Ensembles wie Pygmalion, Les Arts Florissants, L’Arpeggiata, Les Talens Lyriques, Le Concert d’Astrée, dem Boston Early Music Festival Orchestra, dem Bach Collegium Japan, dem Handel & Haydn Society Orchestra und der Nederlandse Bachvereniging. Aber er beschränkt sich nicht auf die alte Musik, und die Zusammenarbeit mit Symphonieorchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra oder dem Saint Louis Symphony Orchestra gibt ihm Gelegenheit, sich mit einem späteren Repertoire zu beschäftigen. Genannt seien On Wenlock Edge von Vaughan Williams, Nocturne von Britten mit dem Charlottesville Symphony Orchestra, 200 Motels von Frank Zappa (Festival Musica von Straßburg; Cité de la musique Paris) und Die Geschichte vom Prinzen Genji (Kabukiza-Theater von Tokio).

Von den wichtigen Produktionen der letzten Spielzeiten seien genannt die gewaltige Tournee Monteverdi 450 (John Eliot Gardiner), Radamisto von Händel (Il Pomo d'Oro unter der Leitung von Francesco Corti) und Purcells The Fairy Queen (Oper von Drottningholm). Wilder sang die Partie der Erinda in der Wiederbelebung von Sartorios Orfeo an der Oper von Montpellier (unter Philippe Jaroussky), den Basilio in Mozarts Le Nozze di Figaro in Boston (Raphaël Pichon) sowie den Agenore in Mozarts Il Re Pastore (Christine Pluhar).

Er machte Aufnahmen für Ricercar, CPO, Soli Deo Gloria, Glossa, Atma, Aparté und harmonia mundi unter Dirigenten wie William Christie, John Eliot Gardiner, Masaaki Suzuki, Christophe Rousset und Raphaël Pichon. Eine besondere Beziehung entwickelte sich mit dem Ensemble I Gemelli, mit dem er L’Orfeo (Naïve) und Il ritorno d’Ulisse in patria (Gemelli Factory) von Monteverdi sowie A Room of Mirrors (Gemelli Factory) einspielte.

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